Compliance-Nachweise ohne Oversharing
Teams können IEC 62443, NIS2, CRA und Datenschutz-Nachweise vorbereiten, ohne Klartext-Assessments über Tools, Exporte und Postfächer zu verteilen.
Sicherheitsmodell
Trausto reduziert geschäftliche Risiken rund um sensible Risikodaten, Lieferantennachweise und industrielle Sicherheitsentscheidungen. Das Sicherheitsmodell minimiert Datenabfluss, unterstützt Compliance-Nachweise, stärkt operative Resilienz und hält privilegiertes Projektwissen unter Kund:innenkontrolle.
Business Impact
Das technische Modell hat einen geschäftlichen Zweck: weniger unkontrollierte Datenkopien, klarere Verantwortlichkeit und höhere Resilienz, wenn kritische Infrastruktur unter Druck steht.
Teams können IEC 62443, NIS2, CRA und Datenschutz-Nachweise vorbereiten, ohne Klartext-Assessments über Tools, Exporte und Postfächer zu verteilen.
Projektinhalte werden verschlüsselt, bevor sie den Browser verlassen. Server, Betreiber und Infrastrukturprovider werden nicht zu zusätzlichen Lesern sensibler OT-Risikoinformationen.
Zugriffsentzug, Geräteverlust und Teamwechsel werden als kontrollierte Sicherheitsereignisse behandelt, nicht als manuelle Aufräumarbeit in kopierten Dateien.
Interne KI-Instanzen können mit expliziten Grenzen und Review-Trails eingebunden werden. Das reduziert das Risiko, dass sensibler Kontext in ungeführte Prompts oder Schatten-Workflows abfliesst.
So funktioniert es
Vier Prinzipien halten sensible Projektdaten unter Ihrer Kontrolle, ohne kollaborative Workflows zu brechen.
Sämtliche Inhaltsverschlüsselung erfolgt clientseitig über die Web Crypto API; Ihre Assessments speichert der Server ausschliesslich als Chiffrat. Selbst auf Anordnung wäre Ihr Risiko-Inhalt für uns mathematisch unlesbar — mit genau einer Ausnahme, die wir benennen statt sie zu verschweigen: dem serverseitigen KI-Pfad, solange eine Anfrage läuft. Welche operativen Metadaten die Plattform zum Betrieb braucht, dokumentieren wir präzise — alles andere ist Chiffrat.
Schlüssel sind im Secure-Hardware-Modul des Geräts verankert (Secure Enclave, TPM oder Hardware-Token). Phishing-resistent, origin-gebunden, entsperrt ausschliesslich über eine hardware-gestützte WebAuthn-Zeremonie. Geht das Gerät verloren, gehen die Schlüssel mit.
Jedes Projekt trägt einen eigenen Schlüssel, eingehüllt für jedes Teammitglied und jedes Gerät. Beitritt zu oder Verlassen eines Projekts ist eine kryptografische Operation, kein Flag in einer Datenbank.
Wird eine Person aus einem Projekt entfernt, wird dessen Schlüssel rotiert und neu eingehüllt; wird ein Gerät entfernt, wird die dort hinterlegte Schlüsselkopie stillgelegt — sie wird nicht mehr ausgeliefert, aber aufbewahrt. Beim Löschen eines Projekts fallen die Hüllen weg — genau das macht das Chiffrat unwiederbringlich; eine Projektlöschung ist kein „Soft-Delete" im kryptografischen Sinn. Was eine entfernte Partei bereits entschlüsselt und behalten hat, liegt ausserhalb der Reichweite jedes Anbieters; diese Grenze nennen wir lieber, als ein vollständiges Vergessen zu versprechen, das niemand einlösen kann.
Die verbleibende Vertrauensfläche
Die Unlesbarkeits-Aussagen oben gelten dem, was bei uns liegt — nicht dem, was wir Ihnen ausliefern. Das Erste ist Mathematik, das Zweite ist Vertrauen. Deshalb steht hier vollständig, was Sie uns weiterhin glauben müssen — im selben Ton, in dem die Offenlegung darunter vollständig ist.
Die Anwendung, die Ihre Schlüssel anfasst, liefern wir in Ihren Browser aus — und wer ausliefert, könnte eine veränderte Fassung ausliefern. Eine Anordnung, die in die Zukunft zielt, trifft nicht das gespeicherte Chiffrat, sondern künftige Auslieferungen. Unser Auslieferungsweg ist intern abgesichert: Deployt wird nur ein Stand, der auf der Hauptlinie liegt und den vollen Testlauf bestanden hat, und Abhängigkeiten sind festgepinnt. Aber einen Mechanismus, mit dem SIE unabhängig prüfen könnten, dass der ausgelieferte Code der beschriebene ist, gibt es heute nicht.
Die optionale Wiederherstellungsphrase der Organisation hebt gewollt die Endgültigkeit auf, auf der alles Übrige hier beruht: Wer sie hält, erreicht die Projekte ihrer Berechtigungskette. Das ist der Preis dafür, dass eine Organisation den Zugang behält, wenn eine Person geht — und der Grund, warum sie optional ist und in Ihrer Verwahrung liegt, nicht in unserer. Ersetzen lässt sie sich jederzeit; damit die ersetzte Phrase auch kryptografisch wirkungslos wird, gehört eine Rotation der Organisationsschlüssel dazu.
Die eine benannte Ausnahme, in der Inhalt im Klartext durch unseren Worker läuft. Er ist optional, er ist die einzige Klartext-Zeile in der Offenlegung darunter — und die Bauprüfung dieser Website erzwingt, dass es genau eine bleibt.
Expert Deep Dive
Für Architekturteams gibt es ein technisches Whitepaper: Schlüsselmodell, zweckgebundene AAD, Bedrohungsmodell, Post-Quantum-Stand und die offenen Punkte — im Dokument selbst benannt. Version 1.1, 12. August 2026. Noch nicht extern begutachtet; die Begutachtung ist einer von drei Nachweisschritten, und das steht auf Seite eins.
Einblick
Trausto läuft als SaaS, betrieben aus der Schweiz. Das ist das ganze Angebot: Es gibt keine On-Premise-Ausgabe zu prüfen und keine Betriebsmodell-Matrix zu verhandeln. Der Grund ist, dass die Frage, für die es Eigenbetrieb überhaupt gibt — wer Ihre Assessments lesen kann —, vorher und deutlicher beantwortet wird: im Browser, bevor irgendetwas bei uns ankommt.
Mandantenfähige SaaS, von einem Schweizer Unternehmen gebaut und aus der Schweiz betrieben, auf gehärteter Cloud-Infrastruktur. Ein Codepfad, ein Satz Kontrollen, eine Sache zum Prüfen — für Sie und für uns. Onboarding dauert Tage, keinen Beschaffungszyklus.
Jedes Projekt trägt einen eigenen Schlüssel, eingehüllt für jedes Teammitglied und jedes Gerät. Die Trennung wird kryptografisch durchgesetzt, nicht bloss über einen Filter in der Abfrage — Zugriff zu verlieren ist eine Schlüsseloperation, kein Flag in einer Tabelle. Die Organisation ist die Einheit, mit der Sie den Vertrag schliessen und die abgerechnet wird und die eine Wiederherstellungsphrase hinterlegen kann; das Projekt ist die kryptografische Einheit.
Chiffrat, dazu die operativen Metadaten, die der Dienst zum Laufen braucht: wer ein Konto hat, zu welchem Projekt ein Datensatz gehört, wann er zuletzt geändert wurde, wie viel Speicher Sie belegen. Diese Fläche schlüsseln wir unten auf, statt sie wegzureden.
Offenlegung
Verschlüsselung ist ein halbes Versprechen, solange nicht dasteht, was unverschlüsselt bleibt. Hier ist die andere Hälfte.
14 Positionen. An genau 1 davon wird Inhalt im Klartext verarbeitet — auf einem Abzweig, den Sie nicht nehmen müssen.
Alles, was Sie eingeben, alles, was Sie hochladen, und die Schlüssel dazu. Das ist die Antwort auf die Frage, mit der Sie gekommen sind.
Assessment-Inhalte
Nein — nur Chiffrat
Assets, Zonen, Conduits, Szenarien und Nachweise werden auf Ihrem Gerät verschlüsselt, bevor sie hochgeladen werden. Die eine Ausnahme ist der serverseitige KI-Pfad weiter unten.
Hochgeladene Nachweise
Nein — nur Chiffrat
Lieferantendokumente und Anhänge nehmen denselben Weg wie die Assessment-Inhalte.
Die eine Ausnahme
KI-Verarbeitung
Ja, für die Dauer der Anfrage
nur bei Nutzung des serverseitigen KI-Pfads
Wer den serverseitigen KI-Assistenten nutzt, schickt den Inhalt genau dieser Anfrage im Klartext durch unseren Worker zum konfigurierten Provider — Ihrem eigenen Endpoint oder, falls hinterlegt, einem plattformweiten Standard, den Ihre Organisation abschalten kann. Das Modell im Browser laufen zu lassen vermeidet das — genau dafür gibt es die Möglichkeit.
Schlüsselmaterial
Nein — nur eingehüllt
Ihr privater Schlüssel wird je Gerät einzeln vom Sicherheitsmodul des Geräts eingehüllt; Ihre persönliche Wiederherstellungsphrase und die optionale der Organisation entstehen in Ihrem Browser und verlassen ihn nie im Klartext. Bei uns liegen ausschliesslich eingehüllte Formen.
Reichweite
Ein Organisationsschlüssel kann die Projekte seiner Berechtigungskette aufschliessen — so behält eine Organisation den Zugang, wenn eine Person geht, und so weit reicht damit auch die Wiederherstellungsphrase.
10 von 14 Positionen. Sie fallen an, weil die Software gehostet läuft, mehrere Personen darin arbeiten und am Ende ein Nachweis daraus entstehen soll. Namen, Zeitpunkte, Zählerstände.
| Position | Bei uns lesbar | Wie lange | Wozu es existiert |
|---|---|---|---|
| Konto-Identität | Ja | — | Name und geschäftliche E-Mail. Nötig, um Sie zu authentifizieren und im Support anzusprechen. |
| Projektzugehörigkeit | Ja — Struktur, nicht Inhalt | — | Welcher Datensatz zu welchem Projekt gehört und wer Zugriff hat. Das steuert, wer abrufen kann; lesbar wird der Inhalt erst durch den Projektschlüssel. |
| Zeitstempel | Ja | — | Erstellungs- und Änderungszeit, damit gleichzeitiges Arbeiten und Versionsverlauf funktionieren. |
| Audit-Log | Ja | 90 Tage (Standard) · Langzeitarchiv ist der SIEM-Export | Wer wann was getan hat. Notwendig für genau die Nachweiskette, für die es das Produkt gibt. |
| Nutzungsvolumen | Ja | — | Belegter Speicher und Anzahl Datensätze, für Abrechnung und Kapazität. |
| Geräte- und Sitzungsmetadaten | Ja | Sitzungen 30 Tage gültig, Zeilen nach 90 Tagen gelöscht · Geräteeinträge werden stillgelegt, nicht gelöscht | Je Gerät: der von Ihnen vergebene Gerätename im Klartext, sein öffentlicher Schlüssel, das Anlagedatum und der Zeitpunkt des letzten Schlüsselabrufs; entfernte Geräte werden stillgelegt, nicht gelöscht. Je Sitzung: Browser-Kennung, ein IP-Präfix — nie die volle Adresse — und welches Gerät die Sitzung eröffnet hat. |
| E-Mail-Versand | Ja — Versand über Mailgun (EU-Region) | — | Registrierungs- und Wiederherstellungscodes, Einladungen und Kontoänderungs-Hinweise gehen über den Versanddienst Mailgun. In diesen Mails stehen: Bestätigungscodes, Gerätename, Organisationsname (auch im Betreff), Rolle und die Adresse der handelnden Person; bei einer Adressänderung erfährt die alte Adresse die neue. Empfängeradressen und Mail-Metadaten liegen damit auch beim Versanddienst. |
| Support- und Administrationszugriff | Ja — auf Metadaten, nie auf Inhalte | — | Plattform-Administratoren können Mitgliederlisten samt E-Mail-Adressen, Audit-Logs und Nutzungsstatistiken einsehen; Assessment-Inhalte nicht — die liegen auch bei uns nur als Chiffrat. Schreibende Admin-Zugriffe stehen im Audit-Log; lesende werden dort heute nicht einzeln erfasst. |
| KI-Betriebstelemetrie | Ja — Metadaten nur bei Nutzung des serverseitigen KI-Pfads | 90 Tage (Standard), als Teil des Audit-Logs | Welcher Provider aufgerufen wurde, ob es fehlschlug und wie lange es dauerte. Kein Anfrageinhalt. |
| SIEM-Export | Ja — Audit-Metadaten nur bei eingerichtetem Webhook | — | Richtet Ihre Organisation einen SIEM-Webhook ein, gehen Audit-Ereignisse an den von Ihnen benannten Endpunkt. Assessment-Inhalte sind nicht Teil dieses Stroms. |
| Position | Bei uns lesbar | Wie lange | Wozu es existiert |
|---|---|---|---|
| Assessment-Inhalte | Nein — nur Chiffrat | — | Assets, Zonen, Conduits, Szenarien und Nachweise werden auf Ihrem Gerät verschlüsselt, bevor sie hochgeladen werden. Die eine Ausnahme ist der serverseitige KI-Pfad weiter unten. |
| Hochgeladene Nachweise | Nein — nur Chiffrat | — | Lieferantendokumente und Anhänge nehmen denselben Weg wie die Assessment-Inhalte. |
| KI-Verarbeitung | Ja, für die Dauer der Anfrage nur bei Nutzung des serverseitigen KI-Pfads | — | Wer den serverseitigen KI-Assistenten nutzt, schickt den Inhalt genau dieser Anfrage im Klartext durch unseren Worker zum konfigurierten Provider — Ihrem eigenen Endpoint oder, falls hinterlegt, einem plattformweiten Standard, den Ihre Organisation abschalten kann. Das Modell im Browser laufen zu lassen vermeidet das — genau dafür gibt es die Möglichkeit. |
| Schlüsselmaterial | Nein — nur eingehüllt | — | Ihr privater Schlüssel wird je Gerät einzeln vom Sicherheitsmodul des Geräts eingehüllt; Ihre persönliche Wiederherstellungsphrase und die optionale der Organisation entstehen in Ihrem Browser und verlassen ihn nie im Klartext. Bei uns liegen ausschliesslich eingehüllte Formen. Ein Organisationsschlüssel kann die Projekte seiner Berechtigungskette aufschliessen — so behält eine Organisation den Zugang, wenn eine Person geht, und so weit reicht damit auch die Wiederherstellungsphrase. |
| Konto-Identität | Ja | — | Name und geschäftliche E-Mail. Nötig, um Sie zu authentifizieren und im Support anzusprechen. |
| Projektzugehörigkeit | Ja — Struktur, nicht Inhalt | — | Welcher Datensatz zu welchem Projekt gehört und wer Zugriff hat. Das steuert, wer abrufen kann; lesbar wird der Inhalt erst durch den Projektschlüssel. |
| Zeitstempel | Ja | — | Erstellungs- und Änderungszeit, damit gleichzeitiges Arbeiten und Versionsverlauf funktionieren. |
| Audit-Log | Ja | 90 Tage (Standard) · Langzeitarchiv ist der SIEM-Export | Wer wann was getan hat. Notwendig für genau die Nachweiskette, für die es das Produkt gibt. |
| Nutzungsvolumen | Ja | — | Belegter Speicher und Anzahl Datensätze, für Abrechnung und Kapazität. |
| Geräte- und Sitzungsmetadaten | Ja | Sitzungen 30 Tage gültig, Zeilen nach 90 Tagen gelöscht · Geräteeinträge werden stillgelegt, nicht gelöscht | Je Gerät: der von Ihnen vergebene Gerätename im Klartext, sein öffentlicher Schlüssel, das Anlagedatum und der Zeitpunkt des letzten Schlüsselabrufs; entfernte Geräte werden stillgelegt, nicht gelöscht. Je Sitzung: Browser-Kennung, ein IP-Präfix — nie die volle Adresse — und welches Gerät die Sitzung eröffnet hat. |
| E-Mail-Versand | Ja — Versand über Mailgun (EU-Region) | — | Registrierungs- und Wiederherstellungscodes, Einladungen und Kontoänderungs-Hinweise gehen über den Versanddienst Mailgun. In diesen Mails stehen: Bestätigungscodes, Gerätename, Organisationsname (auch im Betreff), Rolle und die Adresse der handelnden Person; bei einer Adressänderung erfährt die alte Adresse die neue. Empfängeradressen und Mail-Metadaten liegen damit auch beim Versanddienst. |
| Support- und Administrationszugriff | Ja — auf Metadaten, nie auf Inhalte | — | Plattform-Administratoren können Mitgliederlisten samt E-Mail-Adressen, Audit-Logs und Nutzungsstatistiken einsehen; Assessment-Inhalte nicht — die liegen auch bei uns nur als Chiffrat. Schreibende Admin-Zugriffe stehen im Audit-Log; lesende werden dort heute nicht einzeln erfasst. |
| KI-Betriebstelemetrie | Ja — Metadaten nur bei Nutzung des serverseitigen KI-Pfads | 90 Tage (Standard), als Teil des Audit-Logs | Welcher Provider aufgerufen wurde, ob es fehlschlug und wie lange es dauerte. Kein Anfrageinhalt. |
| SIEM-Export | Ja — Audit-Metadaten nur bei eingerichtetem Webhook | — | Richtet Ihre Organisation einen SIEM-Webhook ein, gehen Audit-Ereignisse an den von Ihnen benannten Endpunkt. Assessment-Inhalte sind nicht Teil dieses Stroms. |
Offenlegung, Stand 2026-08-12. Jede Position wird vor dem Start gegen die Implementierung bestätigt; was nicht bestätigt ist, fliegt raus statt abgeschwächt zu werden.
Die Kette
Eine Aussage über „Hosting-Anbieter und Dritte" ist nur prüfbar, wenn sie benannt sind. Das sind alle externen Dienste, die die Plattform berührt — am Code belegt, nicht behauptet.
| Dienstleister | Zweck | Was er sieht | In wessen Auftrag |
|---|---|---|---|
| Cloudflare | Hosting und Speicher der Plattform (Compute, Datenbank, Objektspeicher, Key-Value-Store). | Chiffrat, die oben aufgeschlüsselten Metadaten und Betriebslogs der Worker. | unserem — unser Unterauftragsverarbeiter |
| Mailgun (EU-Region) | Transaktionale E-Mails — Registrierungs- und Wiederherstellungscodes, Einladungen, Konto-Hinweise. | Empfängeradressen und die in der Offenlegung genannten Mailinhalte. | unserem — unser Unterauftragsverarbeiter |
| KI-Provider Ihrer Wahl | Verarbeitet serverseitig geroutete KI-Anfragen gegen den konfigurierten Endpoint — Ihren eigenen oder, falls hinterlegt, einen plattformweiten Standard, den Ihre Organisation abschalten kann. | Den Klartext der einen Anfrage — die eine Ausnahme aus der Offenlegung. | Ihrem — kommt erst durch Ihre Konfiguration in die Kette |
| Ihr SIEM-Endpunkt | Empfängt Audit-Ereignisse, wenn Ihre Organisation einen Webhook einrichtet. | Audit-Metadaten. Assessment-Inhalte sind nicht Teil dieses Stroms. | Ihrem — kommt erst durch Ihre Konfiguration in die Kette |
| Ihr Identity-Provider | Föderierte Anmeldung (Enterprise SSO), sofern konfiguriert. Belegt Identität; er entpackt nie einen Schlüssel. | Dass eine Anmeldung stattfand. Keine Inhalte, kein Schlüsselmaterial. | Ihrem — kommt erst durch Ihre Konfiguration in die Kette |
Für die Website selbst (trausto.com) gelten Cloudflare Pages und Resend — sie stehen in der Datenschutzerklärung. Der Verarbeitungsort der Plattformdaten wird hier genannt, sobald er festgelegt ist.
IEC 62443
Die sieben Grundforderungen der IEC 62443-3-3. Trausto führt sie als eigene Objekte: Sie ordnen die Kontrollen und Nachweise IHRER Anlage jeder einzelnen zu und exportieren das Ergebnis. Das ist die Struktur, in der Sie arbeiten — keine Aussage über eine Zertifizierung unserer eigenen Plattform.
FR1 — Identifikations- und Authentisierungskontrolle
FR2 — Nutzungskontrolle
FR3 — Systemintegrität
FR4 — Datenvertraulichkeit
FR5 — Eingeschränkter Datenfluss
FR6 — Reaktion auf Ereignisse
FR7 — Ressourcenverfügbarkeit
Compliance
Ausgerichtet auf revDSG/nDSG, DSGVO-Datenminimierung, EU CRA, NIS2 und ENISA-Leitlinien zur industriellen Cybersicherheit. Da Assessment-Inhalte verschlüsselt werden, bevor sie den Browser der Kund:innen verlassen, ist der Betriebsort eine Frage von Resilienz und Rechtsordnung, keine der Vertraulichkeit — deshalb genügt ein einziges Betriebsmodell mit einer Schweizer Gegenstelle. Wo die ruhenden Daten liegen, ist damit nicht gesagt; diese Angabe steht in der Dienstleisterkette, sobald sie festgelegt ist. Eine behördliche Anordnung an uns kann keine lesbaren Assessments hervorbringen: Bei uns existieren sie ausschliesslich als Chiffrat — ausserhalb des serverseitigen KI-Pfads, der optional ist und in der Offenlegung als einzige Klartext-Zeile steht. Sie kann die operativen Metadaten erreichen, mit denen wir den Dienst betreiben — genau deshalb dokumentieren wir diese Fläche, statt sie wegzureden.
Bringen Sie einen realen Standort mit — Ihre Zonen, Conduits und Security-Level-Ziele (SL-T). In einer technischen Session zeigen wir, wie Trausto daraus prüffähige IEC-62443-Nachweise macht — Ihre Assessment-Inhalte werden verschlüsselt, bevor sie den Browser verlassen.