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Trausto

Die Plattform

Die Plattform

Drei Workflow-Ebenen. Ein verschlüsseltes Rückgrat. Vom Asset-Inventar zum bedrohungsgeführten Risiko und prüffähigen Nachweis — entwickelt für regulierte Betreiber, die heute belastbare Entscheidungen brauchen.

01

Asset- & Zonen-Management

IACS-Assets wie SPS, HMIs, Historian, Engineering-Workstations, Netzwerktechnik und Safety-Systeme lassen sich in isolierte Zonen und Conduits strukturieren. Kritikalität, Safety-Impact, Exposition und Ownership sind dabei Kernfelder, keine Notizen am Rand.

  • SPS · DCS-Controller · RTUs
  • HMIs · SCADA · Engineering-Workstations
  • Historian · MES · Reporting
  • Netzwerkinfrastruktur · Firewalls · Switches
  • Sicherheitsgerichtete Systeme (SIS)
  • Feldgeräte · Sensoren · Aktoren

02

Segmentierte Zone-&-Conduit-Architektur

Business-, Betriebs-, Überwachungs-, Steuerungs- und Feldebenen werden als explizite Vertrauensgrenzen modelliert. Jeder Conduit wird erfasst, klassifiziert, auf Security-Level-Ziele (SL-T) bezogen und als IEC-62443-Nachweis exportierbar gemacht.

Isolierte Zonenarchitektur · Vertrauensgrenzen

Eine Sitzung aus der IT erreicht die Anlage nicht. Sie endet an der industriellen DMZ; was darunter weiterläuft, ist eine zweite, dort neu aufgebaute Sitzung.

  1. L5

    Ebene 5 — Unternehmen

    ERP, Geschäftssysteme, Internet-Übergang

    Terminiert an der Standort-Firewall

  2. L4

    Ebene 4 — Standort-Business

    Standort-IT, Planung, Reporting

    Die Sitzung endet auf dem Jump-Host

  3. DMZ

    Vertrauensgrenze — Industrielle DMZ

    Patch-Server, Jump-Hosts, AV-Repositories

    Eine neue Sitzung, aus der DMZ heraus aufgebaut

  4. L3

    Ebene 3 — Standortbetrieb

    MES, Historian, Engineering-Workstations

    Terminiert an der Betriebsgrenze

  5. L2

    Ebene 2 — Bereichsüberwachung

    HMI, SCADA, Alarmierung

    Segmentiert, nicht terminiert

  6. L1

    Ebene 1 — Basissteuerung

    SPS, DCS-Controller, RTUs

    Feldverdrahtung — Kupfer, keine Kontrolle

  7. L0

    Ebene 0 — Prozess

    Sensoren, Aktoren, Instrumentierung

Referenzarchitektur nach IEC 62443-3-2 und dem Purdue-Modell (ISA-95/IEC 62264 kennt die Ebenen 0–4; die Unternehmensebene stammt aus PERA). Ihre Anlage weicht davon ab — genau diese Abweichung zu erfassen und zu begründen ist die Arbeit, für die es Trausto gibt.

03

KI in regulierter industrieller Risikoarbeit

KI beschleunigt Risikoarbeit, ersetzt aber keine Engineering-Beurteilung. Trausto trennt KI-Unterstützung in zwei klar abgegrenzte Fähigkeiten.

AI

KI-Co-Pilot für Bedrohungsszenarien

Plausible Bedrohungsszenarien je Zone und Asset-Klasse. Der Co-Pilot schlägt vor, Engineering entscheidet — freigeben, anpassen oder verwerfen. Jedes akzeptierte Szenario trägt seine Provenienz mit — welches Modell es vorgeschlagen und wer es freigegeben hat: prüfbar, zurechenbar, exportierbar.

GOV

Kontrollierte Anbindung interner LLMs

Eigene interne KI-Instanz statt einer öffentlichen anbinden. Anfragen bleiben projektgebunden und laufen ausschliesslich gegen den von Ihnen konfigurierten Endpoint — auf Wunsch vollständig im Browser — und akzeptierte Ergebnisse tragen zurechenbare Provenienz. Unternehmenseigene KI wird Teil des Sicherheitsprozesses — nicht ein unkontrollierter Datenabfluss.

04

Drei Tiefenstufen, ein Datenmodell

W1

Basis

Basis-Risikoanalyse — komponentengetrieben; geeignet für Erstbewertungen und Gap-Analysen.

W2

KI

KI-gestützte Risikoanalyse — gleiches Datenmodell; der Co-Pilot beschleunigt Szenariogenerierung und Nachweis-Entwürfe.

W3

Erweiterungen

Detailrisiko · IEC-62443-Sicherheitsanforderungen · Lieferantennachweis-Portale — für Betreiber-Programme in voller Tiefe.

05

Was am Ende herauskommt

Ein Assessment ist so viel wert, wie sich davon weitergeben lässt. Das sind die Artefakte, die das Produkt erzeugt, und wofür jedes davon taugt.

R1

Der Bericht

PDF, DOCX und HTML, in Ihrem Browser aus Ihren entschlüsselten Daten erzeugt. Im Kopf stehen die angewandte Methodik und ihre Version, damit eine lesende Person erkennt, nach welchen Regeln die Zahlen entstanden sind. DOCX gibt es, weil der letzte Meter eines Assessments meist daraus besteht, dass jemand anderes an Ihren Formulierungen arbeitet.

R2

Die Daten

JSON, CSV und XML. JSON ist das verlustfreie Format — der Export, den Sie nehmen, wenn Sie je gehen wollen, und er hängt über die Erreichbarkeit des Dienstes hinaus nicht von unserer Mitwirkung ab.

R3

CycloneDX 1.6

Assets werden zu Components, Conduits und Service-Assets zu Services, Schwachstellen zu einem VDR, und Ihre Sicherheitsanforderungen zu einem Standard mit selbst erklärten Attestierungen (CDXA). Klar gesagt: Die Abbildung ist einseitig und verlustbehaftet — Zonen haben in CycloneDX kein eigenes Konzept und reisen als Properties mit, Bedrohungen bleiben bewusst draussen. Für Vollständigkeit nehmen Sie den JSON-Export, für eine Lieferketten-Werkzeugkette diesen hier.

R4

ISMS-Register und Erklärung zur Anwendbarkeit

Das Register auf Organisationsebene mit der Anwendbarkeitserklärung nach Anhang A, einzeln exportierbar. Es ist auf die Methodik-Version fixiert, unter der es bewertet wurde — eine spätere Änderung an den Skalen schreibt die Lage des Vorjahres also nicht still um.

R5

Das Audit-Log

Wer wann was getan hat. In der Plattform 90 Tage vorgehalten; wer einen SIEM-Webhook einrichtet, bekommt dieselben Ereignisse am eigenen Endpunkt — dorthin gehört die Langzeitaufbewahrung.

Alles, was Sie hier anlegen, verlässt den Browser als Chiffrat. Was unverschlüsselt bleibt, steht im Sicherheitsmodell Zeile für Zeile — samt der einen Zeile, die es nicht bleibt. Zur Offenlegung →

Trausto an Ihren eigenen Zonen sehen

Bringen Sie einen realen Standort mit — Ihre Zonen, Conduits und Security-Level-Ziele (SL-T). In einer technischen Session zeigen wir, wie Trausto daraus prüffähige IEC-62443-Nachweise macht — Ihre Assessment-Inhalte werden verschlüsselt, bevor sie den Browser verlassen.